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Interdisziplinäres Nobelpreisträger Symposium

Interdisziplinäres Nobelpreisträger Symposium zu den großen Herausforderungen der globalen Nachhaltigkeit, veranstaltet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, in Zusammenarbeit mit dem World Wide Fund for Nature am 9. und 10. Oktober 2007 in Potsdam.

Der Klimawandel und seine ökologischen und sozio-ökonomischen Folgen stellen die Menschheit vor große Herausforderungen. Wie können wir heute die Weichen dafür stellen, dass die Bevölkerung von morgen – bis zu neun Milliarden Menschen ab der Mitte dieses Jahrhunderts – ein Leben in Würde führen kann? Wie können wir die Energieversorgung bei der steigenden Nachfrage sichern und Wohlstand gerechter verteilen?

Geht alles „wie gewohnt“ weiter, könnte die Menschheit das Erdklima stärker erwärmen als in Millionen Jahren natürlicher Schwankungen. Viele der Länder, die am wenigsten zum Ausstoß der Treibhausgase beigetragen haben, werden am stärksten betroffen sein.

Von den traditionellen Mechanismen der Industrialisierung müssen wir zu einem neuen Paradigma nachhaltiger Entwicklung gelangen, das auf der Gewinnung erneuerbarer Energien, effizienterer Ressourcennutzung, beschleunigter Innovation und einer gerechteren Verteilung von Wohlstand beruht. Eine gewaltige Aufgabe.

Die Schirmherrin dieses ersten interdisziplinären Treffens seiner Art, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, wird mit einigen der klügsten Köpfe der Welt zusammentreffen. Nobelpreisträger unterschiedlicher Kategorien und weitere führende Experten werden mit ihr über die besten wissenschaftlichen und politischen Strategien zur Stabilisierung des Klimas diskutieren.

Die Ergebnisse des Symposiums werden als „Potsdam-Memorandum“ zusammengefasst, das sich an die 13. UN-Klimakonferenz auf Bali im Dezember 2007 richtet. Das Memorandum soll Signalwirkung auf die Verhandlungen über ein neues internationales Klimaschutz-Abkommen haben, einen „Global Deal“ für Nachhaltigkeit.