Walter Kohn
Walter Kohn wurde 1923 in Wien geboren. Er studierte Mathematik und Physik an der University of Toronto und promovierte an der Harvard University. 1957 wurde er US-Bürger. „Für die Entwicklung der Dichtefunktionaltheorie“ wurde Professor Kohn 1998 der Nobelpreis für Chemie verliehen. Seine Arbeit revolutionierte die wissenschaftliche Auffassung von elektronischen Strukturen von Atomen, Molekülen und Feststoffen. Als emeritierter Professor für Physik und Forschungsprofessor an der University of California in Santa Barbara, arbeitet Kohn heute mit jüngeren Kollegen auf diesem Gebiet. Im Jahr 2006 produzierten Walter Kohn und Alan Heeger die Filmdokumentation „The power of the sun“ („Die Kraft der Sonne“) die im österreichischen, schweizerischen und deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Die beiden Nobelpreisträger führten die Zuschauer in die Gewinnung von Solarenergie ein und gaben einen Ausblick auf nachhaltige Energiegewinnung in der Zukunft.

