David Gross
David Gross, geboren 1941 in Washington D.C., hat sein Studium der Elementarteilchen-Physik an der University of California in Berkeley 1966 abgeschlossen. Anschließend begann er seine Forschung an der Starken Wechselwirkung, einer der Grundkräfte der Physik, die die positiv geladenen Protonen in den Kernen von Atomen zusammenhält. Im Jahr 2004 wurde ihm der Nobelpreis für Physik für die Entdeckung verliehen, dass die starke Wechselwirkung schwächer wird, je näher sich die subatomaren Teilchen kommen. Dieses Phänomen wird als Asymptotische Freiheit bezeichnet. Seit 1966 ist Professor Gross Direktor des Instituts für theoretische Physik in Santa Barbara. Dort nimmt er an unterschiedlichen wissenschaftlichen Projekten teil und setzt seine eigene Forschung auf den Gebieten der Hochenergiephysik, der Quantenfeldtheorie und der Stringtheorie fort.

