Carlo Rubbia
Carlo Rubbia wurde 1934 in Gorizia in Italien geboren. Er schloss sein Studium an der Scuola Normale in Pisa ab und promovierte 1959 an der Columbia University in den USA, wo er begonnen hatte an Teilchenbeschleunigern zu arbeiten. Rubbia kehrte wenige Jahre später nach Europa zurück um im Europäischen Labor für Teilchenphysik, CERN, zu arbeiten. 1983 entdeckte er als Leiter eines internationalen Teams von mehr als 100 Forschern die intermediären Vektorbosonen. Für diese Arbeit wurden Rubbia und der Physiker Simon van der Meer 1984 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Zwischen 1970 und 1988 lehrte Rubbia für jeweils ein Semester pro Jahr als Higgins-Professor Physik an der Harvard University. 1989 wurde er zum Direktor von CERN ernannt. Sein Forschungsinteresse gilt heute den Problemen des Klimawandels und der Energieversorgung. Schwerpunkte sind neue und sichere Methoden Elektrizität mithilfe der Sonne oder mit Atomkernen zu produzieren.

